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2021 08 12 Invisible Inventories
Do. 12.08.2021 | 18 Uhr

Insiderführung "Invisible Inventories - Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen"

Frau Dr. Himmelheber führt bei der ersten Insiderführung in 2021 durch die von ihr kuratierte Blickpunkt-Ausstellung, die aus einer internationalen und interdisziplinären Kollaboration entstanden ist. Das „International Inventories Programme“ setzt sich künstlerisch, wissenschaftlich und kuratorisch mit der Frage auseinander, wie kenianische Kulturgüter, die sich gegenwärtig in Institutionen des „Globalen Nordens“ befinden, in Kenia zugänglich gemacht werden können.

Max. 15 Teilnehmer*innen, nur nach Anmeldung unter info@rjmkoeln.de | Tel. 888 777 20
Mitglieder: 5,00 €
Im Anschluss möchten wir gerne mit Ihnen bei einem Glas Sekt oder Wasser ins Gespräch kommen.

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legende
  • Anmeldung erforderlich
  • Ausstellungseröffnung
  • Führungen
  • Kinderveranstaltung
  • Sonderausstellung
  • Workshops / Seminare

Die Museumsgesellschaft RJM e.V. finanziert nicht nur viele Veranstaltungen des Rautenstrauch-Joest-Museums, sie bietet ihren Mitgliedern auch exklusiv Exkursionen zu Ausstellungen und kulturellen Orten sowie mehrtägige Kulturreisen an.

 

Nachstehend eine Übersicht über zukünftige und vergangene Aktivitäten.  

 

 Sie benötigen weitere Informationen? Schreiben Sie uns:

info@rjmkoeln.de

 

 

 

2021 08 12 Invisible Inventories
Do 12.08.2021 | 18 Uhr

Insiderführung "Invisible Inventories - Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen"

Frau Dr. Himmelheber führt bei der ersten Insiderführung in 2021 durch die von ihr kuratierte Blickpunkt-Ausstellung, die aus einer internationalen und interdisziplinären Kollaboration entstanden ist. Das „International Inventories Programme“ setzt sich künstlerisch, wissenschaftlich und kuratorisch mit der Frage auseinander, wie kenianische Kulturgüter, die sich gegenwärtig in Institutionen des „Globalen Nordens“ befinden, in Kenia zugänglich gemacht werden können.

Max. 15 Teilnehmer*innen, nur nach Anmeldung unter info@rjmkoeln.de | Tel. 888 777 20 (AB)
Mitglieder: 5,00 €
Im Anschluss möchten wir gerne mit Ihnen bei einem Glas Sekt oder Wasser ins Gespräch kommen.

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2021 06 08 Brix Klein2
Di 08.06. | 18 Uhr - Zoom-Vortrag

Eine Seele in Allem! Die Schönheit der Dinge im Alltag bei den Gruppen der Ainu

In der Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums befinden sich fast 200 Objekte der Kulturen der Ainu aus dem Norden von Japan. Dabei sind Waffen für die Jagd, Alltagsgegenstände sowie Ritualwerkzeuge und Amulette. Im Vortrag von Walter Bruno Brix, Experte für Asiatische Kunst und Buddhismus, werden aus den verschiedenen Bereichen Objekte vorgestellt und eine kurze Einführung in die Welt der Kulturen der Ainu gegeben.

2020 11 Objektfoto Wall of Resistance ARTKELCH
Di 11.05. | 18 Uhr - Zoom-Vortrag

Bewahren durch Wandel: Von Larrakitj und Rindenmalerei zur »Wall of Resistance«

Die Landrechtsbewegungen indigener Australier sind eines der in der Ausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands" gezeigten Beispiele antikolonialer Widerstandsformen. Bei der Suche nach zeitgenössischen Perspektiven und Ausdrucksformen ergab sich die Ankaufsmöglichkeit der Wall of Resistance, einer Arbeit der ausgezeichneten Künstlerin Dhuwarrwarr Marika aus Yirrkala in Arnhem Land, im Northern Territory von Australien.

Aus Mitteln des Nachlasses Theodor von Rautenstrauchs konnte die Museumsgesellschaft die Installation aus Baumsärgen und Rindenmalerei erwerben und dem RJM als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. Zudem beauftragte die Museumsgesellschaft die Produktion von Repliken der ‚Bark Petition‘ und eines Videos mit der Künstlerin, um ihre Arbeit zu kontextualisieren.

Der Ozeanienkurator und stellvertretende Direktor des RJM, Dr. Oliver Lueb, stellt die Installation und den Bezug zu den Landrechtsbewegungen vor, bevor die Künstlerin selbst in dem Video ihre Kunst erläutert.

2021 03 Oldman Katalog 1905
Di 09.03. | 18 Uhr - Zoom-Vortrag

96 Geschichten - Einblicke in die Beninsammlung des RJM

Die Geschichte der 4.000 Beninbronzen, die im Jahr 1897 durch das britische Militär im Rahmen einer sog. "Strafexpedition" aus dem Palast von Benin City (heutiges Nigeria) geplündert wurden, ist vielfach noch ungeklärt. 96 dieser Stücke befinden sich nach heutigem Stand in der Sammlung des RJM. Über die Frage nach der Rückgabe von Objekten aus kolonialen Unrechtskontexten in ihre Herkunftsländer wird mehr und mehr debattiert. Die Sozialanthropologin Franziska Bedorf präsentiert in ihrem Zoom-Vortrag Vorgehen und Ergebnisse einer ersten Recherche zu der Frage, unter welchen Umständen diese Stücke ans Museum kamen und welchen Weg sie davor zurückgelegt haben.

Fotonachweis: "Catalogue of Ethnographical Specimens, W.O. Oldman August 1905"

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2021 02 Deussen
Di. 09.02. | 18 Uhr - Zoom-Vortrag

Orden, Sammlernetzwerke und Prestige im deutschen Kaiserreich - Insidergespräch mit Carl Deußen

"Für nichts meine Sammlungen zu verschenken wäre doch nonsense"
Dieser Satz stammt von Wilhelm Joest, dessen private Sammlung später dem Rautenstrauch-Joest-Museum geschenkt wurde. Wilhelm Joest (1852-1897) war ein deutscher Ethnologe und Forschungsreisender, der im 19. Jahrhundert große Teile der Welt bereiste und eine private Sammlung von über 5000 Objekten zusammenstellte. Außerdem erwarb er teilweise Objekte im Auftrag des deutschen Kaiserreichs und bediente sich bei seinen Reisen zahlreicher diplomatischer Kontakte. Er war nicht nur ein erfolgreicher Sammler, sondern wusste seine Sammlung auch zu anderen Zwecken einzusetzen. Briefwechsel mit verschiedenen Museumsdirektoren zeigen zähe Verhandlungen, bei denen ethnologische Artefakte gegen Titel und Orden getauscht wurden. Im Rahmen dieses Vortrags geht Carl Deußen den Fragen nach, welche Bedeutung diese Tauschnetzwerke für die Provenienz und Zusammensetzung der Sammlung Joest hatten und welche Konsequenzen sich für die heutige Ausstellungspraxis ziehen lassen.

2021 01 12 Stillleben mit Archivalien und Objekt
Di. 12.01. | 18 Uhr - Zoom-Vortrag

Aufarbeitung der Dokumentation der Realiensammlung Max von Oppenheims

Daniel Budke berichtet über sein Forschungsprojekt, die Dokumentation der Realiensammlung Max von Oppenheims zu überarbeiten. Anlass ist der Umstieg in das neue Datenbank-System des RJM. Der Islamwissenschaftler gibt einen Überblick über seine Methoden, den derzeitigen Stand und die Perspektiven, die sich nach Projektende für die Sammlungserforschung ergeben.

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