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2021 ArtistmeetsArchive
Di. 14.10. | 18 Uhr - Insiderführung

"Rautenstrauch-Joests Katze. Das Kratzen an der Black Box kolonialer Fotografien"

Caro Bräuer führt durch die Intervention (in der Dauerausstellung)

Die Debatte um die Aufarbeitung unserer kolonialen Vergangenheit ist in vollem Gang. Was bedeutet das für den Umgang mit unserem kolonialen visuellen Erbe? Wie geht man mit Bildern aus einem kolonialen Kontext um? Wer bekommt Zugang zu den Fotografien und unter welchen Konditionen? Wer darf erzählen? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Intervention in der Dauerausstellung des RJM, die im Rahmen des Programms 'Artist Meets Archive#2' entwickelt wurde, nach.

Anmeldung erbeten unter Beachtung der 3-G-Regel: info@rjmkoeln.de | Tel. 888 777 20 (AB)
Unkostenbeitrag: Mitglieder: 5,00 €

Im Anschluss möchten wir gerne mit Ihnen bei einem Glas Sekt oder Wasser ins Gespräch kommen.


Firmen und Stiftungen

Stellvertretend für alle Firmen und Stiftungen, die unsere Arbeit kontinuierlich durch Spenden unterstützen, seien beispielhaft genannt:

Annemarie und Helmut Börner-Stiftung
Die Börner-Stiftung unterstützt seit Jahren Restaurierungsarbeiten an verschiedenen wertvollen Stücken der Sammlung.


Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln 
Ankauf und Restaurierung des Gamelan-Instrumentenensembles und des neuen Wahrzeichens des Museums wurden von der Kulturförderung maßgeblich unterstützt.


Max Freiherr von Oppenheim Stiftung
Die Sammlung Max von Oppenheim befindet sich als Dauerleihgabe im Rautenstrauch-Joest-Museum. Das Engagement der Stifter ermöglicht es, die Sammlung zu pflegen und inhaltlich zu bearbeiten. Darüberhinaus wird die Bibliothek mit Mitteln für den Ankauf von Fachliteratur unterstützt.


Jutta-Vogel-Stiftung
Die Jutta-Vogel-Stiftung fördert Aktivitäten der Gesellschaft sofern sie afrikanischen Objekten zugute kommen. Im Fokus stehen speziell Objekte aus ariden Gebieten in Westafrika, z.B. aus dem Lebensraum der Tuareg.


Kalamkari-, Insulinde- und India Stiftung
Textilforschung im RJM

Im Jahr 2002 wurden die Kalamari-Stiftung, die Insulinde-Stiftung und die India-Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftungen fördern die Textilforschung im Haus nicht nur durch die Bereitstellung von 110 kostbaren indischen Baumwoll-textilien, die größtenteils für den Gebrauch in Indonesien hergestellt worden waren, sondern auch durch die Finanzierung von C-14 Analysen zur Altersbestimmung, Literatur, Arbeitsmitteln, Konferenzteilnahmen sowie Forschungsreisen. Die Textilien stammen aus dem Zeitraum zwischen dem frühen 15. und 19. Jahrhundert. Unter den internationalen Sammlungen nimmt dieses Konvult eine herausragende Stellung ein. Es ist als Dauerleihgabe dem RJM angegliedert. Durch die großzügige Förderung der drei Stiftungen konnten mittlerweile grundlegende Forschungsergebnisse in Vorträgen und Publikationen der Fachwelt und Öffentlichkeit vorgestellt werden.


 

Kontakt & Service

 

Leonhard-Tietz-Straße 10
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